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Seminar für freiheitliche Ordnung
e.V.

Schriftenreihe "Fragen der Freiheit"
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Wege AUS der
Wirtschafts
- KRISE
Tagung
11.- 12. Juli 2009

73087 Bad Boll, Badstraße 35

PDF-Anzeiger
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Nach dem Ausbruch der Finanzkrise im Juli 2007 hatte man allgemein geglaubt, es handele sich um ein Problem, das lediglich die Vereinigten Staaten und einige europäische Banken, die fragwürdige hypothekenbesicherte US-Wertpapiere gekauft haben, betrifft. Inzwischen ist aber nicht mehr nur der Finanzsektor betroffen, sondern die Krise hat auch Unternehmen, Arbeitsmärkte und Haushalte und damit die reale Wirtschaft - und zwar auf der ganzen Welt - erfasst. Viele trauen sich nicht mehr, das Ende der Krise vorherzusagen. Selbst ein Abgleiten in die Deflation kann in vielen Ländern nicht mehr ausgeschlossen werden.

Die US-amerikanische Notenbank Fed hat seit Herbst 2007 die Leitzinsen massiv gesenkt. Nach dem Zusammenbruch der New Yorker Investmentbank Lehman Brothers haben die maßgebenden Notenbanken, teilweise in konzertierter Aktion, die Leitzinsen gesenkt und den Geschäftsbanken den Zugriff auf Zentralbankgeld erleichtert. Die Regierungen haben Programme zur Stützung von Banken aufgelegt. Zusätzlich sind inzwischen weltweit staatliche Konjunktur- und andere Hilfsprogramme angelaufen. Trotzdem brechen weiterhin Unternehmen zusammen
und die Arbeitslosigkeit nimmt rasch zu. Die Abwärtsspirale der Wirtschaft ist offenbar trotz der gigantischen Stützungsmaßnahmen fast sämtlicher Notenbanken und Regierungen der Welt nicht mehr aufzuhalten.

Versagt nun auch die Marktwirtschaft, nachdem zuvor schon die kommunistische Wirtschaft zerbrochen ist? Wird es wieder viel mehr Arbeitslose geben? Die Menschen fühlen sich existenziell verunsichert.

Was muss geschehen, um
  • die Abwärtsspirale der Wirtschaft aufzuhalten und die Krise zu überwinden und
  • künftig solche Krisen zu vermeiden?
Auf der Tagung soll nicht nur die Krisenpolitik der Notenbanken und Regierungen kritisch beleuchtet werden. Auch alternative Wege aus der Krise sollen behandelt werden.

Samstag, 11. Juli 2009

09.30 Öffnung des Tagungsbüros

10.00 Begrüßung und Einführung in das Tagungsthema

10.15 Wie ist die Finanzmarktkrise entstanden?
- Eckhard Behrens, Heidelberg -

11.00 Pause

11.15 Investieren wichtiger als Sparen,
 ein Paradigmenwechsel und was er zu bedeuten hat
 - Friederike Spiecker, Schwäbisch Gmünd -
 (mit Heiner Flassbeck Autorin des Buches:
  Das Ende der Massenarbeitslosigkeit)

12.30 Mittagspause
14.30 Kaffee und Gespräch im Saal

15.00 Die Bedeutung der Höhe der Inflationserwartungen
 für die Krisenbewältigung
 - Eckhard Behrens, Heidelberg -

16.15 Pause

16.45 Die Indexierung erleichtert die Akzeptanz höherer Inflationsraten
 - Fritz Andres, Kirn -

17.30 Aussprache zu den Chancen der Notenbanken,
 die Inflationserwartungen zu steuern

18.30 Abendpause

20.00 Wie John Maynard Keynes die heutige Wirtschaftskrise
 erklären und beheben würde
 - Prof. Dr. Thomas Huth, Uni Lüneburg -

Sonntag, 12. Juli 2009

09.00 Beiträge der Notenbanken und
Regierungen zur Überwindung der Krise -
 eine ordnungspolitische Bewertung
 - Jobst v. Heynitz, München -

10.00 Pause

10.30 Ergebnisse der Tagung
 - Podiumsdiskussion mit den Referenten und allgemeine Aussprache

12.00 Ende der Tagung

Tagungsleitung: Jobst v. Heynitz, München


Empfohlene Literatur:
(Kann bei der Anmeldung gleich mitbestellt werden!)

"FRAGEN DER FREIHEIT" Heft-Nr.
Preis - ¤
Notenbankpolitik 211
5,00
Geldstrom und Warenstrom 216
5,00
Die Eurowährung wagen? 221
5,00
Konjunktur durch Inflation? 234
5,00
Nationale und internationale Geldordnung 244
5,00
Grundlagen der Europäischen Währungsunion 246
5,00
Deflation durch stabilen Euro? 249
5,00
Wieviel Inflation ? 265
5,00

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letzte Änderung am 01.06.2009