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freiheitliche Ordnung e.V. Schriftenreihe "Fragen der Freiheit"
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Erfahrungen
und Alternativen
der Schulpolitik Tagung vom
20.-21. November 2010
73087 Bad Boll,
Badstraße 35
download_pdf Unser
Bildungswesen ist obrigkeitsstaatlich-mono-polistisch organisiert. Die
Misserfolge dieser Zentralverwaltungspädagogik ähneln denen
der Zentralverwaltungswirtschaft: Schon die Ziele werden den
Bedürfnissen der Menschen nicht gerecht, weil sie standardisieren
und nicht individualisieren; und
auch die Zielerreichung lässt zu wünschen übrig, weil die bürokratischen Strukturen und Abläufe die unmittelbar Beteiligten wenig motivieren. Dies alles wird mehr und mehr bewusst. Die politischen Ansatzpunkte für Verbesserungen sind aber unterschiedlich. Sie reichen von radikalen, zentral verordneten Veränderungen der Schularten, die dann pädagogische Glaubenskriege in der Bevölkerung auslösen, bis zu Lockerungsübungen, die den Schulen Freiräume zubilligen und dadurch Vielfalt und Wettbewerb zulassen wollen. Viele wünschen sich zwar mehr Vielfalt im Angebot und fordern die eigenständige Schule, setzen aber zugleich ängstlich auf „Bildungsstandards“, die jede Schule erreichen muss. Nur die Wege dorthin will man ihnen freigeben; zentrale Prüfungen sollen das Erreichen der Standards sichern. Wenig Bewusstsein gibt es bis heute dafür, dass auch die Bildungspolitik sich ordnungspolitisch neu orientieren muss – so wie das die Wirtschaftspolitik schon nach dem Ende des 2. Weltkriegs erfolgreich begonnen hat. Dabei darf man die Unterschiede zwischen dem Bildungswesen und dem Wirtschaftsleben nicht übersehen. Auch wenn in beiden Bereichen arbeitsteilige Vielfalt und Wettbewerb von Anbietern und Nachfragern herrschen, sind doch die Motive und typischen Verhaltensweisen sowie die selbst gesetzten Ziele der Beteiligten deutlich verschieden. Das hat wichtige Konsequenzen für die Ausgestaltung dieses Ordnungsbereichs und die Charakteristik, die das Leben in ihm annimmt. Unsere Tagung soll die ordnungspolitischen Alternativen klären, die Ergebnisse aber auch dem Praxistest aktueller bildungspolitischer Erfahrungen aussetzen. Dafür haben wir uns die Mitwirkung eines liberalen Bildungspolitikers gesichert.
Samstag,
den
20. November 2010
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| Empfohlene Literatur | Preis/€ |
| "FRAGEN DER
FREIHEIT", Heft 34 Theoretische Grundlagen der Bildungspolitik |
2,50
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| "FRAGEN
DER
FREIHEIT" Heft 84
Zentrale Planung oder Wettbewerb im Bildungswesen |
2,50
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| "FRAGEN DER
FREIHEIT", Heft 204 Schulfreiheit - jetzt! |
5,00
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| "FRAGEN
DER
FREIHEIT" Heft 209 Wettbewerb in Bildung und Wirtschaft. |
5,00 |
| "FRAGEN DER
FREIHEIT" Heft 229 Schulautonomie |
5,00
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| "FRAGEN DER
FREIHEIT" Heft 236 Zukunft von Bildung und
Kultur, frei von staatlicher Bürokratie und privatem Kommerz. |
5,00
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| "FRAGEN DER
FREIHEIT" Heft 255 Schulpolitik als Ordnungspolitik |
5,00
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| "FRAGEN DER
FREIHEIT" Heft 275 Der Föderalismus und das deutsche Bildungswesen |
5,00
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